30.11.2007, 20:05 | Blocadelics

Bisher gibt es keine Heilung - Welt-Aids Tag 2007

Der morgige 1. Dezember steht wie in jedem Jahr im Zeichen der Immunschwäche-Krankheit Aids. Am ersten Tag des Weihnachtsmonates wird seit dem Ende der 1980er Jahre der Welt-Aids Tag begangen.

Der Welt-Aids-Tag wurde Ende der 80er Jahre vom Weltgipfeltreffen der Gesundheitsminister (WHO) zur Förderung der Solidarität mit den von HIV betroffenen Menschen angeregt. Die Aids-Organisation der Vereinten Nationen (UNAIDS) gibt für ihn wechselnde Mottos aus. Durch das Engagement von Aids-Hilfen, Gesundheitsämtern, Aids-Stiftungen und vielen einzelnen Menschen entwickelte er sich zu einem besonderen gesellschaftlichen Ereignis. Welt-Aids-Tag ist jedes Jahr am 1. Dezember.

Die nach wie vor unheilbare Krankheit fordert derzeit weltweit ca. 3 Mio. Opfer jährlich, wobei Schätzungen zufolge ca. 40 Mio. Menschen mit dem HI-Virus infiziert sind.  Mit dem Welt-Aids Tag, in Deutschland initiiert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, der Deutsche AIDS-Hilfe und der Deutschen AIDS-Stiftung, arbeitet man hierzulande vor allem gegen das Vergessen. Neue Behandlungsmethoden und Medikamente verzögern den Ausbruch der Krankheit. Laut einer Pressemitteilung  des Robert Koch-Institutes leiden in Deutschland mit 59000 HIV-Infizierten bzw. Aids Erkrankten zudem vergleichsweise wenige Menschen an der Krankheit. Trotzdem schätzt die Studie etwa 3000 neue Infizierungen und ca. 650 Todesfälle im Jahr 2007.   Professor Reinhard Kurth, Präsident des Robert Koch-Instituts, bringt es auf den Punkt:

"Trotz der modernen Medikamente ist noch niemand von seinem HIV geheilt worden, und auch die Impfstoffentwicklung bleibt schwierig".

Unter dem Motto "Gemeinsam gegen Aids" will der Welt-Aids Tag unter Mitwirkung prominenter Botschafter wie Anni Friesinger, Christiane Paul, Philipp Lahm und Samy Deluxe aufrütteln, aufklären und sensibilisieren.

Ich hoffe es gelingt! 

Die Rote Schleife

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30.11.2007, 18:23 | updates-module

Neu! Zahlung per Saferpay auch für kleinere WebShops

Heute wurde wiedermal ein nützliches Feature des Shops in das myty integriert. Nun ist es möglich auch das günstigere Paket "eCommerce" von Saferpay zu benutzen.

Bis heute war es nur mit dem "Business"-Paket möglich die Zahlungsabwicklung per Saferpay im myty zu benutzen. Seit heute kann man zwischen den beiden Varianten wählen.

Die günstigere Alternative hat natürlich auch entscheidende Nachteile. So erfolgt z.B. die Zahlung über eine externe Adresse (Virtual Terminal). Außerdem werden die eingegebenen Kreditkartendaten nicht vor dem Abschluss der Bestellung überprüft.

Die Vorteile dieser Variante sind zum einen der geringe Preis (siehe www.saferpay.de) und die Möglichkeit der Haftungsumkehr bei mißbräuchlicher Benutzung von Kreditkartendaten.

Hier sind mal 3 Screenshots, um zu zeigen wie die neue Zahlungsvariante aussehen wird (Die Farben können teilweise noch angepasst werden, um in das Erscheinungsbild des WebShops zu passen):

Kreditkartenbetreiberauswahl:
Saferpay VirtualTerminal - Step 1

Kreditkarten-Dateineingabe:
Saferpay VirtualTerminal - Step 2

Zahlung bestätigen und abschicken:
Saferpay VirtualTerminal - Step 3

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29.11.2007, 13:06 | iPhone

Neues vom iPhone!

Noch mehr Werbung für das iPhone in unserem Blog. Unser Projekt iPHONEtravel.com geht in die 2. Runde. Jetzt geht's nach Paris, denn dort kostet das iPhone nur 749€ -> 250€ weniger als in Deutschland. Da liegt es nahe doch mal rüber zu fahren und das Geld bei einem Einkaufsbummel an der Seine auszugeben.

Für die gesparten 250€ kann man natürlich auch einen neuen 22" TFT kaufen!

Frisch aus der Anzeigen-Produktion - direkt in den Blog! Happy Shopping!

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29.11.2007, 12:51 | web20

Jing - Screenshots und Screenvideos jetzt auf FTP

Dieses Tool erfreut uns massiv! In der heute erschienenen Version kann man die Screenshots und Screencasts nicht nur bei Flickr, Screencast und als Datei ablegen, sondern auch direkt auf einen eigenen (leider bisher nur einen) FTP-Account hochladen.

Auf diese Weise kann man in Windeseile Screenshots publizieren und so als Instrument im Arbeitsalltag verwenden. Bisher war dies mit den Bordmitteln der Betriebssysteme eher nervig und ohne Ordnungsprinzip. Jetzt ist es nunmehr ein Fingerschnipps, wie der folgende Screen zeigt:

Was jetzt noch fehlt ist eine Funktion für automatisches Herunterrechnen beim Export bzw. beim Einbetten der Grafik, wie hier in diesem Eintrag.

 

So sieht der Screenshot dann aus, wenn er von myty heruntergerechnet wurde.

Jing ist kostenlos und läuft auf Mac und Windows: www.jingproject.com

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27.11.2007, 18:19 | iPhone

Und kaum hauen wir so ein Angebot raus...

da rührt sich was!

Debitel, will laut Pressemeldung ab morgen 600€ Cash-Back anbieten, für alle die Ihr iPhone bei der Telekom kaufen (ohne Vertrag) und dann zu Debitel, die ja Tarife bei allen großen Providern anbieten, wechseln.

http://money.cnn.com/news/newsfeeds/articles/newstex/AFX-0013-21253225.htm

Also kostet das Telefon dann auch bei Debitel 399€ + Vertrag beim Provider der Wahl. Mal sehen, ob das so klappt.

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27.11.2007, 14:32 | iPhone

tyclipso.net launched iPHONEtravel.com

Unter dem Motto "Spass haben & sparen" launched wir, zumindest schon mal gedanklich, www.iphonetravel.com !

ihonetravel.com Anzeige

Unser erstes Angebot wird Euch alle umhauen:

Bei uns gibt es das iPHONE™ für sage und schreibe 899 Euro, inklusive Reise nach Orlando Florida, inklusive ** Sterne Hotel, inklusive 2h Stunden Internetzugang für Firmewareupdates, inklusive "all you can eat buffet" bei McDonnalds.

Nochmal zum Notieren: 8-9-9, nicht 9-9-9 ... also exakt 100 Euro weniger.

Jetzt werdet Ihr denken die Spinnen. Nein. Hier unsere Milchmädchen-Rechnung:

  • iPhone im Store in Orlando = 399$ = 297,70€
  • Unterkunft 103,68€
  • Flug mit Condor 404€
  • McDonnalds 50€ (damit kommt man locker um die Runden)
  • 2h Internetzugang (in der Hotellobby kostenlos)

Summe: 855,38 € + Provision macht 899€

Anmeldung erfolgt simpel über unsere Kommentarfunktion.
Los geht's 3.12-7.12.2007. Happy Shopping!

Wer's nicht glaub schaut nach:

iPhone im Store

Fliegen nach Orlando mit Condor

irgend ein ** Hotel in Orlando

*alle Marken sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber!

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26.11.2007, 20:10 | Blocadelics

Nach der WM ist vor der EM. Nach der EM ist vor der WM.

Nachdem wir in Deutschland 2006 ein Sommermärchen gefeiert haben und die Welt zu Gast bei Freunden war startet nun der Countdown für die Fußball Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz. Nach recht souveräner Qualifikation der deutschen Nationalmannschaft warten wir nun gespannt auf die Auslosung der EM-Gruppen am 2. Dezember im schweizerischen Luzern. Nicht im Lostopf wird das Fußball-Mutterland England sein. Stattdessen qualifizierten sich Kroatien und Russland. Erstere verwandelten ganz England im letzten Gruppenspiel der Gruppe E mit einem 2:3 im neuen Wembley Stadium in ein Tal der Tränen, inkl. hängenden Köpfen, böser Presse und Trainerentlassung.

Damit es auch nach der EM (7.7. - 29.7.2008) nicht langweilig wird, startet bereits im August die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Hier bekam die Deutsche Nationalmannschaft am vergangenen Sonntag in der Europa Gruppe 4 Russland, Finnland, Wales, Aserbaidschan und Liechtenstein zugelost. Um bei der ersten in Afrika ausgetragenen WM dabei sein zu können, sollte ein Gruppensieg angepeilt werden. Platz zwei berechtigt immerhin noch zu 2 Relegationsspielen. 

England bekommt im Übrigen die Chance zur Revanche, hat es doch in seiner WM Quali Gruppe wieder Kroatien als Gegener zugelost bekommen.

Da Herr Bartelt nun schon in der Bluebox trainiert hat, wird er uns sicherlich im tyclipso.net TV durch die EM und die WM-Quali moderieren und wir können gespannt sein, wen er uns denn alles als Co-Moderator(n) präsentieren wird.          

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26.11.2007, 15:56 | tyclipso

Glaub ich nicht!

Mensch, da waren einige wirklich erschrocken! War der Bartelt wirklich beim Kleber im heute jounal? What the hell?

Nein! Ich war zwar beim ZDF, aber nicht im "journal". Ich bin geradewegs vom Mainzelmännchen-Shop in die Blue-Box von Claus Kleber gelaufen, und hatte Alex ein Handyfoto schießen lassen. Die Schlagzeile hatte ich schon im Kopf, als ich die Box sah.

Und so sah es aus....

el Cheffe im Bluescreen

kein Claus weit und breit. Schade eigentlich.

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22.11.2007, 19:27 | iPhone

iPhone für 999 und ohne Knebelvertrag oder was?

Es hat doch länger gedauert als ich dachte! Da in Deutschland solche Kopplungen von Verträgen und Geräten (kartellrechtlich) gar nicht zulässig sind, wundert mich ehrlich gesagt, dass es die Rechtsabteilung des rosa Riesen so durchgewunken hat. Dank Vodefone ist das nun aber auch Geschichte. Auch wenn ich bekennender O2-er bin, ziehe ich den Hut und verlinke hiermit: www.vodafone.de

14 Tage Umtauschrecht sollte nun auch wieder möglich sein, denn selbst dafür hatte laut einem Bekanntem die Telekom kein Szenario. Das zeigt mir, im Hype wird man leichtsinnig.

Wie dem auch sei -> mein iPhone braucht eine Tastatur und mehr Businessfunktionen.

Aber ein Tipp für alle Wagemutigen: http://search.ebay.de/search/search.dll?from=R40&_trksid=m37&satitle=iphone  hier gibt's die Dinger um die 630€ all incl. obwohl die Telekom ja den Exclusiv-Vertrieb macht. Ist schon überraschend, dass man ebay da einfach so "machen" lässt. Schließlich handelt es sich um Neuware.

Ich habe so langsam das Gefühl, die ganze Sache entwickelt sich zum Reinfall...

Übrigens das qbowl (F700) von Samsung, live bei Vodafone hats: Tastatur und UMTS.

Samsung F700 bei Vodafone

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20.11.2007, 20:05 | Web-to-Print

tyclipso.net live im ZDF

Die Meldungen vom Tage werden heute im ZDF heute journal mit Redktionschef Claus Kleber und Denis Bartelt (Geschäftsführer tyclipso.net) live aus dem ZDF Studio in Mainz gesendet.

Thema des kurzen Live-Gangs von tyclipso.net ist der „Ernst der Lage“ in Sachen Web-to-Print. Zudem weis Denis Bartelt Details vom eben abgeschlossenen Web-to-Print Forum zu berichten.

Das Forum fand in Anwesenheit von über 200 Vertretern des Druck- und Werbeagenturgewerbes statt. Ca. 10 Hersteller und Integratoren, zum Teil jene der ersten Stunde, vertraten den Stand der Technik. Bernd Zipper (zipcon Consulting)Veranstalter des Forums, welches hier seine 4. Aufführung fand, leitete, steuerte und kommentierte kompetent durch die beiden Veranstaltungstage.

Doch zunächst aus dem Gespräch im heute journal:

Im ZDF mit Claus Kleber und Denis Bartelt 

Claus Kleber: Herzlich willkommen Herr Bartelt. Als Vertreter der Softwareentwickler haben sie einen ganz eigenen Blick auf den Stand von Web-to-Print im Markt. Wo befinden wir uns heute?

Denis Bartelt: Herr Kleber, gerne möchte ich auf einige wichtige Punkte eingehen, vielen Dank für die Einladung. Web-to-Print ist ein Begriff, wie Web 2.0, der nachträglich eine Sache beschreibt, die erst durch die entstandenen Lösungen greifbar geworden ist, und laut Zipper in spätestens 5 Jahren zum Unternehmensalltag gehören sollen.

Der Begriff wird seit etwa 2-3 Jahren ausgesprochen. Web-to-Print bringt dem Kunden einen Workflow (Arbeitsablauf) nahe, der den direkten Einwirkungen des Internets auf unsere Kommunikationsweise unterliegt.

Software-Unternehmen entwickeln seit ca. 2000/-02 Lösungen die man heute in einer ausgereiften Form, als sog. Standardlösungen mit diversen Schnittstellen vorfindet. Web-to-Print kann heute gelebt werden.

Ich habe ungefähr 5 verschiedene Ansätze für Web-to-Print ausmachen können, für die sich ein Unternehmen entscheiden kann.

Claus Kleber: Wie muss man sich solch einen "Web in den Druck" Prozessablauf vorstellen?

Denis Bartelt: Ganz kurz formuliert, stellt Web-to-Print den Vorgang dar, der zwischen Dateneingabe und Gestaltungsfestlegung, bis hin zu einem fertigen Druck-Endprodukt liegt. Darin sind Schritte wie Einrichtung, Textsatz, Übersetzung, Korrektur und Abnahme abgebildet. Als Ergebnis liegt ein druckbares Dokument vor. Die Kommunikation wird komplett online abgebildet. Die Zeiteinsparungen sind dadurch enorm.

Claus Kleber: Ist web-to-print die „Industriealisierung“ klassischer Kunden-Agentur-Umsetzer Kommunikation?

Denis Bartelt: Ja, der Begriff trifft es hervorragend. Wir nutzen ein inzwischen liebgewonnenes und allesveränderndes Medium, das Internet, um genau da einzusetzen, wo es leistungsstark ist. Wir verkürzen im Bereich Web-to-Print Kommunikations- und Time-to-Market-Vorgänge. Bearbeitungs- und Korrekturworkflows werden entscheidend beeinflusst. Ein großer Teil der Fehlerquellen kann ausgeschaltet, Zeitabläufe können gestrafft werden.

Claus Kleber: Werden in Zukunft Arbeitsplätze gegen diese Entwicklung ausgetauscht?

Denis Bartelt: Nein, die Aufgaben werden verlagert. Unternehmen werden mit den neuen Technologien bemächtigt einen Teil der, ich nenn es mal: „Nonkreativleistung“, selbst umzusetzen. Das schafft neue Aufgabenfelder in den Unternehmen.

Agenturen geben diese Aufgaben ab und müssen ihre Dienstleistungen auf Web-to-Print und sog. Brand-Marketing-Tools umstellen.

Eine Chance für Agenturen sehe ich darin, dass man sich wieder mehr auf Kreation, Konzeption und Begleitung konzentrieren kann. Die lästigen Aufgaben werden dahin abgegeben, wo die Inhalte ohnehin entstehen. Das ist optimal, kostet aber keine Arbeitsplätze. Es wird verlagert.

Claus Kleber: Aber eine Industrialisierung, das lehrte uns die Geschichte, bringt entscheidente Veränderungen und Einschnitte mit sich. Der Mensch wurde durch die Maschine ersetzt.

Denis Bartelt: Ja, das ist richtig. Bei der Internetrevolution verhält es sich zunächst jedoch anders. Das eingesparte Zeitpotential, wird durch immer kürzere Produktzyklen aufgewogen. Man beachte zum Beispiel, dass man die Produktionsphasen bis zu 70% verkürzen kann. D.h. die Zeit die in einer Agentur nun entstehen würde, wird sofort durch immer höhres Aufkommen an neuen Projekten ausgefüllt. Produzenten müssen heute in einem möglichst geringen Zeitraum auf den Markt reagieren. Agenturen partizipieren davon im entscheidenden Maße.

Claus Kleber: Für wen ist web-to-print ein Thema? Können alle von dieser Enticklung profitieren.

Denis Bartelt: Wenn wir davon ausgehen, dass Web-to-Print bedeutet, dass Druckprodukte online verwaltet, gepflegt, beauftragt werden, dann ist dies vor allem für die Unternehmen interessant, die viele, häufig zu aktualisierende Produkte dieser Art, zusammen mit vielen Mitarbeitern, ggf. dezentral Pflegen müssen. Henkel, Langenscheidt, Coca Cola , Diakonie Bayern waren heute zum Beispiel mit ihren Lösungen bei der Konferenz vertreten.

Betrachtet man Web-to-Print als Business-Model, so bedeutet dies, dass Portalbetreiber (z.B. Druckereien) Dienstleisungen, wie Standardvorlagen mit Standarddruckprodukten anbieten und zu den Druckkosten eine Service-Gebühr erheben. Bekannte Beispiele hierfür sind Flyer24, photobook und das im Forum vorgestellte privatepresent.de

Sollte es in Zukunft möglich sein, alle Leistungen einer DTP-Lösung (InDesign, QuarkXpress) online abzubilden, dann kann jeder von Web-to-Print profitieren. In der aktuellen Stufe geht es jedoch vorrangig um standardisierte Ansätze, austauschen von Texten, Bildern etc und Freigabeszenarien. Der Kreativpart wird im Moment noch durch Vorlagen aus oben genannten DTP-Lösungen abgebildet. Aber auch in diesem Bereich werden zukünftig Lösungen online gehen.

Claus Kleber: Kann ein Unternehmen ohne eigene Kreativabteilung die Agenturleistungen denn überhaupt ersetzen?

Denis Bartelt: Nein. Das ist auch überhaupt nicht das Ziel. Ein wichtiger Aspekt bei Web-to-Print ist, den neuen Redakteuren nur soviel an die Hand zu geben, wie notwendig. Es soll einfach und effektiv sein und das definierte Layout (CI) muss durch die Vorlagen abgesichert sein. Die Kreation bleibt in der Hand der Agentur. Allerdings reicht Kreation nun nicht mehr aus. Agenturen müssen sich auch Gedanken über Freigaben und Regeln bei den erstellten Vorlagen machen.

Claus Kleber: Herr Bartelt, lassen Sie uns zum Abschluß ein Fazit finden.

Denis Bartelt: Gerne, Herr Kleber. Druckereien, die früh auf Web-to-Print gesetzt haben, sind heute von lokalen zu teilweise schon europaweit aggierenden Unternehmen herangewachsen. Der Internet-Druckmarkt boomt und findet immer wieder neue Produkte und Absatzkanäle die individuell und deshalb interessant sind.

Firmen wie Henkel haben mit der Einführung eines mehrsprachigen Web-to-Print-Workflows Korrekturzeiten verkürzt und sparen jährlich über eine halbe Million Euro ein.

Web-to-Print ist in der Wirtschaft angekommen. Unternehmen werden in den nächsten 2-4 Jahren Entscheidungen treffen, die Ihr Handeln für die folgenden 5-10 Jahre ausmachen werden.

In den klassischen Werbeagenturen muss daher dringend ein Umdenkprozess stattfinden. Es nützt überhaupt nichts, an angestaubten Etat-Verträgen und zähen Workflows festzuhalten, um Budget zu sichern. Unternehmen können heute schon komplexe Systeme einkaufen. Das Return of Investment liegt meist unter 2-3 Jahre. Wer seinen Kunden also keine Lösungen anbieten kann, wer seine Dienstleistungen nicht auf Web-to-Print-Technologien einstellt, der wird Kunden verlieren, zuerst die Großunternehmen, später die Mittelständischen.

Beim Gespräch mit Claus Kleber

Claus Kleber: Die klassischen Werbeagenturen sind also am Zuge. Vielen Dank für das Gespräch Herr Bartelt.

Denis Bartelt: Richtig, sonst sind Sie Opfer der Revolution. Danke für die Einladung.

Soweit das Interview.

tyclipso.net bietet mit myty einen komplexen Workflow im Bereich Web-to-Print an. Im 1 Quartal 2008 sind einige öffentliche Veranstaltungen mit Partner-Vorträgen zum Thema Web-to-Print geplant. Die werden wir zum Teil über XING und andere Kanäle veröffentlichen.

Was es sonst noch auf dem 4. Web-to-Print Forum auf die Augen und Ohren gab, gibt's dann später hier im Blog.

*alle Marken sind durch Ihre Rechteinhaber geschützt

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