Google's online Text- und Tabellen-Tool

Wir warten ja täglich auf neues von Google. Und da haben wir wieder etwas...  http://docs.google.com (jetzt auch in Deutsch)

Ich habe das ganz fix mal getesten und stelle fest, dass hier die Einfachheit und der Kollaborationsgedanke wirklich hilfreich sind. Eine Frage stellt sich mir natürlich bei der Datensicherheit auf den Google-Servern, bzw. dem Weg dahin.

Im Moment bietet die Software Text- und Tabellen-Verarbeitung an. Gerüchten zu Folge soll es in Zukunft auch ein Präsentationsformat geben. Nett ist, dass das geschrieben Dokument in vielen Formaten abgespeichert werden kann:

  1. HTML
  2. RTF
  3. Word
  4. Open-Office
  5. PDF

Es kommt außerdem mit Rechtschreibkontrolle und eben den hilfreichen Werkzeugen für Zusammenarbeit. Wer mit Google-Mail umgehen kann, kommt auch hier klar, wenngleich ich immer wieder bemängeln muss, dass Google keine Einheitlichkeit seiner Werkzeuge oder gar eine Oberfläche schafft. Es nervt ja schon, sich von einer URL zur anderen hangeln zu müssen, wenn man die Services nutzen will.

Also einfach mal testen!

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Kommentare (7)

Ein weiterer Web 2.0 Baustein...
...aus dem Hause google. Weg von der Desktopanwendung hin zur zentralen Datenspeicherung auf den Servern der google Serverfarm. So kann der Nutzer gleich seinen Kalender mit den von ihm verfassten Dokumenten abgleichen.
Auch ist es nun möglich seine Kontoauszüge direk mit seinen empfangenen Mahnungen zu vergleichen - die Antworten lassen sich natürlich auch abrufen. Das ganze natürlich akkurat verschlüsselt und nur personifiziert möglich.
Der weltweite Abruf der Daten und die Möglichkeit der Bearbeitung von überall her dienen hier meiner Meinung nach als Lockvogel für ein weiters Puzzleteilchen zum gläsernen Menschen.
Ich bin gespannt, wenn es dann den google security password and creditcard save gibt.
Zu empfehlen sei bei diesem Thema: http://www.masterplanthemovie.com




Na ja, hab früher immer ein bisschen über Leute geschmunselt, die meinten man dürfe nichts mit EC Karte bezahlen - irgendwann werde man die Infos gegen einen verwenden können.
Soweit ist es bei mir noch nicht. Aber GOOGLE macht mich schon ein bisschen nachdenklich... und dieses geblogge (ups, schnell raus hier).
Und wenn ich dann noch Leute wie Schäuble sehe, geschweige denn andere... UUAAAAHHHH i bekomm eine Gänsehaut



Fakt ist:
Wer Unfug, Schmuddelkram und Ungesetzliches über das Netz abwickelt hat Pech, denn das Banken eben mal schnell sämtliche Kunden zur Überprüfung freigeben dürfen/würden, hatte man bis zuletzt so auch nicht erwartet.
Man ist unter Beobachtung. Heute sagt man dazu "WoSy" (früher Stasi, heute WorldSecurity), alles ganz normal ... leider bleiben bei solchen Screenings auch mal ein paar unbescholtene Menschen auf der Strecke. Das mag wohl die größte Gefahr sein. Der Prozess in dem wir uns befinden, wird so jedoch nicht aufzuhalten sein.



Und die Frage ist:
Wer bestimmt, WAS Unfug, Schmuddelkram und Ungesetzliches ist? Ich möchte es gar nicht wissen! Bei den Aussagen der derzeitigen Überwacher wird mir da jedenfalls ganz anders.



...so ist es
...in der DDR war es unrecht was gegen die Obrigkeit zu haben. Wenn es nach Georg geht ist es unrecht, wenn man einen Turban auf dem Kopf trägt bzw. Sex vor der Ehe hat...
Ich bin der letzte den es nicht freut, wenn Kinderschänder etc. in die Fänge der Ermittler geraten. Die Art wie sie an die Infos kommen, halte ich aber trotzdem für fraglich.



Einspruch!
Also WoSy und Stasi in einen Topf zu hauen halte ich nun wirklich nicht für passend. Zumindest war die Stasi kein Instrument eines kapital- und lobbykorrumpierten Regimes, wie es jetzt woldwide im Bush ist und die Kleinen auszuMerzen oder zumindest abzuMerkeln versucht!

Das Internet Made in GDR hätte auch andere Zuständigkeiten gehabt:

- wie beim grenzüberschreitenden Personenverkehr, wäre beim grenzüberschreitenden Datenverkehr das MdI (Ministerium des Inneren) mit seinem Pass- und Meldewesen oder dann Passwortmeldewesen zuständig und eine Ausreise von Daten genehmigungspflichtig gewesen

- mit dem Mielke Firefox wäre das Surfen insgesamt etwas durchsichtiger geworden, allerdings auch gegen Angriffe von Kontenfischern

- die Hauptverwaltung Internetaufklärung (HVIA) von Markus Wolf wäre sicher nur eine Ergänzung zur HVA geworden, die wohl personell ganz gut aufgestellt war und zur Senkung der Arbeitslosigkeit in den damaligen westlichen Ländern beigetragen hat, und hätte gegen Entgeld einige kleine IM (Informelle Mittschnittprogramme) nahe der Entscheidungsträger von NATO etc. installiert

- die Internetgrenztruppen der NVA hätten sicher eine gut betonierte und mit E-Mail-Selbstzerstörungsanlagen ausgestatte Firewall auf die Beine gebracht

Also irgendwie sicherer wäre das Internet im Osten doch gewesen. Russisch als Internetsprache, noch dazu, würde einigen Hackern auch schon die Freude am
Spaß verderben!

Do swiedania (mir fehlt einfach das Sprachprogramm von moskosok dazu). Also Putin, als Exildresdner, könnte ich mir als Bereicherung Euerer Referenzliste durchaus vorstellen.

Übrigens der gläserne surfende Mitmensch - alles Schnee von gestern - den habe ich schon als Schulkind gesehen, natürlich in Dresden im Hygienemuseum, man wie weit waren wir damals schon!




Man bedenke nicht nur bei Google befasste man sich mit einer zentarlen Datenspeicherung

Auch hier im gemütlichen Deutschland ist wohl bald mit dem Gesetz der Vorratsdatenspeichrung eine allumfassende zentrale Datenspeicherung vorgesehen. Das man davon auch gebrauch machen werden wird, ist natürlich selbstverständlich.

Klingt für den Anfang auch nicht weiter wild... meine Güte, da wird halt der ganze Traffic mitgeschnitten der über die Datenleitung geht, das ist aber nicht so wild, weil ja ohnehin auf Sicherheit geachtet wird und es der Allgemeinen sicherheit dient!

Klar ist auch das dadurch \'ne ganze Menge Daten mitgeschnitten werden, zum Beispiel ist es dann auch kein Problem mehr zu die anfallenden Daten zu Nutzerprofilen zusammen zu fügen und ganz private Daten wie Krankenakten, Einkaufsverhalten usw. den ermittlnden Behörden im klartext zur Verfügung zu stellen.

Wenn nun noch eine Datenpanne passiert, ist das Geschrei erst groß.

Da die meisten Leute noch dazu nicht wissen was eine Vorratsdatenspeicherung ist, noch welche Gefahren davon ausgehen können oder werden bleibt es ja dem Nutzer selbst überlassen, welche informationen er per Klartext verschickt (die Standardeinstellung der Betriebssysteme / Browser ist so konfiguriert) und welche nicht.

Aber nicht verzagen die DDR kommt wieder, es war schließlich nicht alles schlecht.
Denn jeder wird schon bald mit der Stasi 2.0 rechnen müssen.










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