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Ich liebe Fernsehen - NICHT!

Grund für die Abneigung ist schlicht und einfach die Qualität. Da beschweren sich Politiker, Arbeitgeber, Pädagogen u.v.m, dass kein hochwertiger Nachwuchs mehr heran wächst, wo sie doch nur mal das TV-Programm anschauen müssen. Laut Agentur für Fernsehforschung schauen die Bürger ab 3 Jahre hierzulande im Schnitt 208min. Fernsehen pro Tag. Über 3h Berieselung mit Talkshows, wer wird der neue irgendwas, Werbung, allübergreifende Helden, SMS-Services auf Musiksendern, Horror und vielleicht zwischenrein noch ein kleines Tierfilmchen.

Alternativ - als Büromensch nach Feierabend an die frische Luft, ein Buch im Gepäck, Freunde treffen, die Umwelt wahrnehmen und eine eigene Meinung bilden - das alles und noch viel mehr kann man in 208min machen. Verzichtet man auf die TV-Maschine hat man entgegen aller Vermutungen auch die Zeit dazu. Spannend für den Nicht-TVler ist auch der gelegentliche Zugriff auf ein Fernseh-Gerät. Da der Suchtfaktor fehlt, kann er sich hier nach Herzenslust austoben und sich so richtig unprofessionell durch die Kanäle schalten. Zumeist nimmt dann nach etwa 208min. die Abneigung wieder soweit zu, dass man sich auf sein heimisches Buch freut.

Ausnahmen gibt es natürlich - wenn bspw. morgen mit dem Fußball Champions League Finale zwischen den englischen Clubs Manchester United und Chelsea London in Moskau die Generalprobe für das cybergoal EM-Tippspiel im TV übertragen wird, möchte ich als Fußballfan gern dabei sein. Aber auch hier sucht man sich lieber einen öffentlichen "Schauplatz", da Fußball schauen unter Menschen einfach anders - besser ist, zumal man ja seine Tippkünste vorab schon einmal im Vergleich testen will.

Mein Vorschlag - Eine Woche fernsehfrei - einfach mal testen.

20.05.2008
veröffentlicht von:
Ron Kappler
veröffentlicht in:Mind Box
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Dieser Beitrag wurde noch nicht bewertet

Kommentare (8)

Jupp!

Huhu Ron,



ich kann Dir da nur zustimmen. Ich hab meinen Gernseher vor 3 Jahren verschenkt und es bisher noch nicht bereut.



Der einzig regelmäßige Fernsehkonsum ist der tatort am Sonntag - als Alibi für das Treffen mit Freunden, die man sonst aus den Augen verliert.



Das Bilden einer eigenen (fundierten) Meinung ist Heute schwerer als je zuvor finde ich. Zu viele Informationsquellen, die man alle gar nicht bewerten kann, da die Zeit fehlt sich genau zu informieren. Zumal man von Suchmaschinen im Internet ja auch keine "echten" Suchergebnisse bekommt.

21.05.2008 - 09:15
geschrieben von
Porcellino

Nur konzentrieren sich...

...die Meinungen im Fernsehen auf den Staat und 2-3 Medienmogule. Dann zieh ich schon das Internet vor.

21.05.2008 - 09:27
geschrieben von
Ron

Schlafwandler

Endlich mal ein Beitrag, wo man sich mit Kommentaren voll austoben kann *G*.



Nun ja zwecks Arbeit gehöre ich auch eher zu denen, die eher abends noch einiges unternehmen. Die Treffzeit für kleine Wanderausflüge fallen halt dann eben erst auf 21 Uhr oder so. Der Sommer kommt und die Nächte sind mild. Ideal um auch nach Feierabend ein bisschen was zu erleben. Einzige Voraussetzung ist natürlich, dass auch die Freunde die nötige Zeit haben.



Zum TV nochmal, es soll Leute geben, die mehr als 208min pro Tag am PC sitzen *G*.

21.05.2008 - 09:40
geschrieben von
patu

@patu

Weswegen sie nicht noch 208min Fernsehen müssen.

21.05.2008 - 11:23
geschrieben von
Ron

so einfach ist es nicht !

Der Fernseher kann gar nichts dafür!

Das Problem bei der bornierten GEZ ist doch, dass sie kein Unterschied darin macht, ob man den Fernseher benutzt, um sich Talkshows reinzusemmeln, Arthausfilme nicht zu verstehen oder Spiegeleier zu braten. Hastdu Fernseher - guckst du Öffentliches.

In meinen Augen ist es wichtiger den Konsum steuern zu lernen. Wir, die viel arbeiten, vielleicht noch Kinder haben, engagiert sind, haben mit TV nicht viel zu tun. Aber was machen die, die viel Zeit haben, die sich dem einfachsten Zeitverteib widmen, weil es in der Natur des Mensch liegt (von Menschen die viel Zeit haben).

Zurück zu meinem Aspekt, bei dem ich eigentlich war. Videos schauen unterscheidet sich für mich nicht sonderlich vom "normalen" TV Konsum, der Vorteil ist aber, man kann es besser steuern. Keine Werbung - kein Zappen, nach ca. 100 min. ist Schluss. Danach kann man wunderbar neu überlegen, was gut für einen ist.

Ja was aber nun, wenn ich die Glotze verwende um Videos zu schauen oder den Rechner. Das Video ist bezahlt/geliehen und die GEZ will trotzdem was?

Ich sag Euch was, der Apparat hat riesige Angst, dass einiges Tages nur noch Pay per View Mode ist (die einzig gerechte Form). Dann muss sich der Stadt auf den Kunden ausrichten, was nicht unbedingt mit den Zielen des Rundfunkstaatsvertrages vereinbar ist. Deshalb ist ja nun auch das Internet ein Empfangsgerät. Es ist zum Scheitern verurteilt.

21.05.2008 - 11:26
geschrieben von
Denis - von der Station

Ich kann mich noch gut...

... an meine Berufsschulzeit erinnern. Da gab es die Diskussion über den gewachsenen TV Konsum der Heranwachsenden ebenfalls. Allerdings ohne die interessante Zahl von 208 min. Ich persönlich täglich mind. das doppelte der Zeit am PC. Mein LCD auf dem Schreibtisch ist ohnehin größer als der TV. ;-) Letztendlich muss jeder Mitbürger mit sich selbst vereinbaren ob er zur Couch Potato mutiert oder ob er was aus seinem Leben machen will!

Eine Woche ohne Fernsehen? Ich bin dabei!

22.05.2008 - 22:41
geschrieben von
Sebastian

Man

Ich schließe mich an, mag es auch nicht :)

02.02.2009 - 19:13
geschrieben von
Dickicht

hi

Wer mag es schon ;)

11.06.2009 - 19:58
geschrieben von
Weldi
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