Man hätte es fast nicht gedacht...
Ein Blick in "Google Chrome - Anmerkung zum Datenschutz" lohnt sich für den geneigten Nutzer. Natürlich werden die aufgerufenen URLs an die google-Server übermittelt, damit der liebe Suchmaschinenriese einem beim später beim Auffinden von Informationen gezielt helfen kann. Auch einige weitere Kleinigkeiten werden nebenbei noch mit abgelegt.
Schnell ist er zwar der kleine, aber auch Sicherheitslücken sind mittlerweile bekannt - ist ja auch ein Beta-Tool, wie bei google so üblich. Aber immer auf den Markt damit, es kann ja nicht sein, dass wichtige Datensammlungen an Microsoft oder andere Browserhersteller gehen. Immerhin gibt es ja auch einen Privat-Modus, wo sicherlich keine Daten mehr übertragen werden - an den Rest der Welt. Kleines Plus, googles Späher ist Open Source - vielleicht kann man ihm ja einiges abgewöhnen.
Ansonsten ist alles gut, der Bogen wird weiter gespannt, so dass es wohl bald einen google-Service-Center geben wird, in dem man sich umfangreich über sein tägliches Verhalten der letzten Jahre informieren kann - Innenminister kostenlos, einfache Anwender kostenpflichtig.
