Oberbürgermeisterwahl 2008 in Dresden

Zwei Kandidatinnen und sechs Kandidaten stellen sich zur Wahl und müssen im ersten Wahldurchgang über 50% der Stimmen erringen, um Dresdens Stadtoberhaupt zu werden und damit einen gut dotierten 7-Jahresvertrag zu erhalten. Erringt keine(r) die Mehrheit kommt es dann am 22. Juni 2008 zu einer Stichwahl, bei der die einfache Mehrheit über Sieg und Niederlage entscheidet.

Fast alle Kandidaten setzen zu Wahlkampfzwecken auf das Medium Internet, wobei man natürlich sehen kann, wie hoch das jeweilige Budget ist. Die zugelassenen Kandidatinnen und Kandidaten:

  • Orosz, Helma (CDU) - Staatsministerin, MdL
  • Dr. Sühl, Klaus (DIE LINKE.Dresden) - Staatssekretär a. D.
  • Jähnigen, Eva (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) - Rechtsanwältin, Stadträtin
  • Dr. Lames, Peter (SPD) - Richter am Oberlandesgericht
  • Hilbert, Dirk (FDP) - Wirtschaftsbürgermeister, Diplomwirtschaftsingenieur
  • Boltz, Friedrich - Diplomingenieur
  • Kührt, Marcus (Bürgerrechtsbewegung Solidarität) - Stahlbetonbauer
  • Hacaj, Dirk (Sächsische Volkspartei) - Betriebsleiter
Andere Blogbeiträge zum selben Thema:
DSL für Dresden Striesen rückt näher

Kommentare (2)

naja...
<ironie>
... da Teile von Dresden in einer DSL Wüste liegen müssen die Seiten ja eher schlicht sein - spart Zeit/Geld beim surfen
</ironie>



Qualität
ich bin überrascht, die Seiten aller fünf großen Parteien sind optisch und inhaltlich sehr gut umgesetzt. Damit mausert sich das Internet in dieser Wahl zum besten Medium - mit Abstand! Und zwar so, wie es sich gehört. Danke. Ich werde mein Sonnabend-Abendprogramm wohl entsprechend auf Recherche einrichten, damit ich am Sonntag keinen Fehler mache.
Ich weis allerdings jetzt schon, dass Grün fliegt, denn ich bin ein Tunnelgegner und Brückenfreund.
Die Symbolkraft einer Brücke für Fußgänger und Verkehr als Bindeglied hat für mich einen wesentlich höheren Stellenwert, als eine dreckige Röhre, die es zu durchqueren keinen Spaß machen wird.
Zu Dresden gehören Brücken, wie die Aue zum Fluß. Nur schöner dürfte die Brücke gerne sein!
Ich verzichte aber gerne auf den Stempel des großen Weltkulturerbevereins, der sich dann erstmal überlegen muß, wie er die Lücke Dresden in seinem Gesamtwerk wieder schließen kann. Für Dresden hieße es nur, das Tourismusmarketing etwas umzustellen. Aber das sollte wohl kein Problem sein. Wir müssen nicht mit Reizen geizen!










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