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Schülerpraktikant Julian unterstützt das Team von tyclipso.net

Nico (Grafik): »Die vergangenen 2 Wochen hatten wir Besuch von einem jungen Mann welcher sich bereits in seinem Vorstellungsgespräch als echter Mobile-App-Fan zeigte. Angetrieben von dieser Vorrausetzung haben wir es geschafft innerhalb seiner Praktikumsdauer von 2 Wochen eine Mobile-App zu konzipieren, zu gestalten und sogar umzusetzen. Doch wer kann all das besser erklären als er selbst.«

Julian: »Ich bin übrigens Julian, 13 Jahre alt und gehe auf die Montessorischule Huckepack in Dresden. Mein Lieblingshobby ist Segeln. Gelegentlich fahre ich zu Wettkämpfen und Trainingslagern und da ich ein begeisterter Segler bin und mein Praktikum hier bei tyclipso.net mache, hab ich mir gedacht ich könnte eine App entwickeln die für Segler sehr vorteilhaft ist und so habe ich angefangen diese App zu entwickeln. Vorteile der App sind vor allem die Wind und Wettervorhersage, dass ist für Segler wie mich wichtig, denn somit weiß man wann man auf See fahren kann und wann nicht.«


Nico: »Was genau kann die App?«

Julian: »Ich entwickelte eine mobile App für Android Mobile Devices für den Gebrauch auf Segel- und Motorbooten. Man kann ein Logbuch führen, in das Logbuch Bilder einfügen und per GPS seine Position ermitteln lassen. Zudem zeigt die App stets die aktuellen Wetter- und Windvorhersagen für die nächsten Tage. Sie besitzt natürlich auch einen Kompass welcher kontinuierlich ein vorher selbst definiertes Ziel und dessen Entfernung anzeigt. Zielgruppe der App sind alle Segelfreunde und begeisterten Wassersportler. Außerdem könnte man die App auch an Land benutzen, z.B. bei Wanderschaften. Den Kompass und die Vorhersagen kann man auch überall benutzen.«

          

Nico: »Was hast du in deinem 2-wöchigen Schulpraktikum erlebt?«

Julian: »Anfang der Woche habe ich angefangen das Konzept meiner App zu entwerfen, dass habe ich mit dem Programm "Cacoo" auch ganz gut hinbekommen. Bei diesem Programm kann man einfach Buttons und Textfelder in ein schon vorgegebenes Handy-Abbild hineinschieben und diese beschriften. Bilder konnte man leider nicht im Programm einfügen. Am darauffolgendem Tag habe ich das Konzept mit "Cacoo" beendet und mit der Umsetzung im Grafikprogramm “Adobe Photoshop" angefangen. Alles was ich am Tag zuvor gemacht hab, wurde mit richtigen Bildern und ordentlichen Buttons neu bearbeitet. Natürlich ging es mit "Cacoo" um einiges leichter als mit "Photoshop" aber "Photoshop" sah viel, viel schöner aus und man hatte um einiges mehr Optionen etwas zu machen. Den Rest der Woche habe ich meine App mit "Photoshop" noch perfektioniert.«

»In der zweiten Woche habe ich mit ersten Programmierversuchen angefangen. Das Konzept und ein fertiges Design hatte ich schon fertig, jetzt musste das ganze nurnoch programmiert werden. Das Programmieren habe ich mit Hilfe des Programms "Codiqa" durchgeführt. "Codiqa" ist ein cooles Programm (finde ich) mit dem man relativ leicht Dinge programmieren kann. Zum Beispiel konnte man Buttons einfügen, diese benennen und dem Button einen Link zu einer anderen Seite geben. Anschließend klickt man auf “Vorschau” und testet damit die programmierte Button-Funktion. Heute hab ich das programmieren abgeschlossen - ein Mitarbeiter und ich haben es in das Internet hochgeladen. Nun habe ich meine selbst programmierte App online verfügbar und kann sie meinen Freunden jederzeit vorführen. Das ganze hier hat richtig viel Spaß gemacht. Die ganze App läuft übrigens über das Betriebsystem Android (Betriebssystem von Google). Jetzt brauch die App nur noch einen Namen, aber der wird mir auch noch einfallen.«

Skizze von Julian

       

Nico: »Hat in der Zeit alles geklappt wie du es dir vorgestellt hast?«

Julian: »Geklappt hat bei mir eigentlich sehr viel - nur bei Photoshop hab ich manchmal so meine Probleme gehabt, mit dem transformieren von Textfeldern hat ich die meisten Probleme. Das ganze Praktikum hat mir echt super gut gefallen, bloß das ändern der Sachen die ich falsch gemacht hab war doof aber das gehört einfach dazu.«

         

Nico: »Wie lautet dein Fazit?«

Julian: »Mein Fazit ist, dass man zwar kein handwerkliches Geschick mitbringen muss, aber man sollte Interesse am Computer haben und sich mit einem Computer ganz gut auskennen. Das Team hier ist sehr nett und für alles offen, die Betreuung war auch super, wenn ich fragen hatte wurden die gleich beantwortet und wenn ich Hilfe brauchte kam immer jemand und hat mir geholfen, also mit dem Team hatte ich nur gute Erfahrungen. Leider ist mein Praktikum nur 2 Wochen und bald vorbei, aber ich fand mein Praktikum hier bei Tyclipso.net super toll und kann es nur weiterempfehlen.«


Bildrechte: Innerhalb der App hat Julian Bilder verwendet, die einer einfachen Google-Suche entstammen. Teilweise ist die Klärung der Bildrechte noch offen. Die Rechte liegen beim jeweiligen Urheber.
19.10.2012
veröffentlicht von:
Nico Benedickt
veröffentlicht in:tyclipso.net

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