tyclipso-Interieur wächst um Kummerkasten
Mit etwas Verzögerung (transportbedingt) wird ein Kummerkasten im Foyer unserer Zentrale am Dresdner Schillerplatz aufgestellt.
Als unser Team im letzten Jahr während eines Workshops in Tirol auf dem Messnerhof-C, das vergangene Jahr zusammenfasste wurde der Wunsch nach einem analogen Medium laut, welches Ideen, Innovationen, Vorschläge, Tipps, Lob sowie Probleme und Unstimmigkeiten annimmt. Das fördert die Entwicklung unseres Teams und unserer Produkte. Ein großer Vorteil des Kummerkastens ist die Unabhängigkeit gegenüber Zeitdruck und Vergesslichkeit.
So haben nun Mitarbeiter und Kunden die Möglichkeit anonym oder öffentlich Ihre ganz persönliche Nachricht zu hinterlassen. Einmal in der Woche wird der Kasten von Tino Kreßner und Denis Bartelt entleert und ausgewertet. Darauf folgen je nach Inhalt: Gespräche, Teammeetings oder Mails, in der die Themen angesprochen und ausgewertet werden.
Durch unseren Powerday haben wir viele interessante Dinge über uns und das Team gelernt und entdeckt. Mit diesen Erfahrungen, welche das gegenseitige Vertrauen in das Team und das eigene Selbstbewusstsein gestärkt haben, wird das Team den Mut finden alle Dinge offen anzusprechen.
Der Kummerkasten ist vor allem in Amerika aber auch vielen anderen Ländern häufiger anzutreffen als ein funktionierendes Telefon. In Deutschland findet man nur selten Kommunikationsmittel die offen für jeden zu Verfügung stehen. Traurig auch das die Beschaffung einer hochwertigen Kiste in die man einen Zettel stecken kann so schwierig war. Leider fanden wir in Deutschland keinen Anbieter für eine wirklich funktionelle sowie optisch und haptisch ansprechende Kiste.
Fazit: Der Kummerkasten ist aufgestellt und zur Benutzung freigegeben. Unser Team ist gespannt auf neue interne Impulse sowie externe Hinweise unserer Kunden und Besucher. Wir blicken gespannt auf eine Zukunft die wir alle zum Teil mitgestalten.
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Kommentare (6)
Kummerkasten
Kummerkasten klingt etwas negativ, "Feedback-Box" trifft es glaube ich besser. Natürlich gilt weiterhin: Ideen und Probleme können jederzeit offen angesprochen werden. Wer der Meinung ist, es passt gerade nicht oder auch sein Feedback anonym geben will, hat jetzt hier eine zusätzliche Möglichkeit.
geschrieben von
Tino
Denglish for se wörld
Ich finde gut, dass Nico hier einen fast schon vergessenen Begriff wieder in uns hervorholt. Sei es auch möglicherweise etwas negativ belastet, dieses Wort "Kummer", aber: Viva la lengua alemana, oder so.
geschrieben von
Tim
Betriebliches Vorschlagwesen ...
... finde ich sehr schön. Wie wir gelernt haben, spielt in unserem Menschsein das Unterbewusstsein eine nicht unwesentliche Rolle. Der Nico hat dort beim Schreiben mit "Kummerkasten" wahrscheinlich die schneller erreichbare Karteikarte gezogen. Nativ ;) Danke für den Kasten, ist eine tolle Nichtanderleine-Sache
geschrieben von
Ron
STOP
wer ist der Designer gewesen? fällt es nicht auf, dass es sich "stoppt das betriebliche vorschlagswesen" liest? epic fail...
geschrieben von
Maik Holz
Rechtschreibfehler vs Denkfehler
Selbst bei mehrfachem Lesen kann ich kein "pt das" erkennen, welcher diese Umkehrung rechtfertigen würde. Epic Fail ist wohl eher, dass man einen eigenen Denk- und Lesefehler als Epic Fail eines anderen bezeichnet.
geschrieben von
Matthias Schatz
Stop
bis auf das "Stop!" stehe ich komplett hinter diesem Design - das weiß unser Grafiker auch. Das "Stop!" hat zwei Nachteile: 1. Rechtschreibfehler (man schreibt es "Stopp") und 2. Geht es hier um die Aktivierung; das Auslösen einer Aktion -> ein "Stop" vermittelt da irgendwie genau das Gegenteil. Wir haben uns darauf geeinigt, dass gern jederzeit auszutauschen, wenn es eine bessere Idee gibt. Den "epic fail" finde ich aber etwas übertrieben.
geschrieben von
Tino